Uranos in der griechischen Mythologie: Himmel in Göttergestalt

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Beitrag von Fischiot am Mi Nov 13, 2019 12:44 pm

Uranos


Uranos ist in der griechischen Mythologie der Himmel in Göttergestalt. Uranos wird als Sohn und Gatte der Gaia >> (Erde in Göttergestalt) überliefert.

Uranos als erster männlicher Herrscher

In der griechischen Mythologie ist Uranos der erste männliche Herrscher der Oberwelt. Tartaros >> ist ebenfalls ein Sohn der Gaia und gilt als Hölle in Göttergestalt. Somit ist Tartaros der männliche Herrscher über die tiefste Stelle in der Erde. In der griechischen Mythologie wird beschrieben, dass sich Tartaros in einer Tiefe aufhält, die außerordentlich beeindruckend ist. Ein Amboss im freien Fall soll demnach einige Tage brauchen, um diese tiefste Stelle in der Erde zu erreichen. Festhalten lässt sich demnach, dass Gott Tartaros - Herrscher der Hölle - seinen Wohnsitz in einer für uns Menschen unvorstellbar großen Tiefe hat.

Kinder von Gaia und Uranos

Gaia und Uranos haben Nachkommen gezeugt. Die Hekatoncheiren >> (Hundertarmige) und die Kyklopen >> (einäugige Riesen / auch Zyklopen, Cyklopen geschrieben) sind Söhne von Gaia und Uranos. Uranos hasste die Hekatoncheiren und die Kyklopen, weshalb er sie sofort nach ihrer Geburt in den Tartaros geschmissen hat. Darüber war Gaia sehr zornig.

Uranos und Gaia sind ebenfalls die Eltern von zwölf Titanen. Uranos und Gaia haben 6 männliche und 6 weibliche Titanen gezeugt.

Hyperion >> beispielsweise ist ein Sohn von Uranos und Gaia. Als Titan repräsentiert Hyperion Licht.

Kronos ist eine zentrale Figur als Nachkomme von Gaia und Uranos

Kronos >> spielt eine zentrale Rolle, als Sohn von Uranos und Gaia.

Gaia und der Hass auf Uranos

Gaia fing an, ihren Sohn und Gatten Uranos zu hassen. Warum? Uranos hatte die Hekatoncheiren und Kyklopen in die Hölle geschmissen. Es handelt sich dabei jedoch auch um Söhne der Gaia. Deshalb wurde Gaia sehr wütend auf Uranos.

In diesem Zorn überredete Gaia ihren Sohn Kronos, Uranos mit einer Sichel zu entmannen und zu entmachten.

Die Sichel für diesen Zweck schmiedete Gaia selber aus einem besonders harten Metall (Adamant, wird mit "unnachgiebig" in die deutsche Sprache übersetzt). Dieses extrem harte Metall befindet sich sehr tief in der Erde und ist für uns Menschen nicht verfügbar.

Gaia hatte zu diesem Zeitpunkt, nicht mehr freiwillig Sex mit Uranos. Uranos jedoch war männlicher Herrscher und nahm sich Gaia - gegen ihren Willen.

Als Uranos eine gigantische Erektion hatte, tauchte Kronos mit der Sichel auf und entmannte Uranos.

Blut und Samen vom Phallus des Uranos fielen jetzt vom Himmel auf die Erde. Aus dem Blut und Samen entstanden weitere Götter. Der Samen von Uranos beispielsweise fiel ins Meer. Das Meer schäumte auf und gebar Göttin Aphrodite >>.

Durch die Entmannung büßte Uranos einen großen Teil seiner Kraft ein und konnte nicht mehr Herrscher der Oberwelt bleiben.

Genauer:

Nach der Entmannung war Uranos komplett geschwächt (nicht tot). Derart schwach konnte Uranos nicht mehr der Herrscher der Oberwelt bleiben.

Natürlich ist der Himmel weiterhin notwendig. Um Uranos zu stützen, wurde Titan Atlas damit beauftragt, den Himmel zu tragen.

Nach der Entmachtung von Uranos wurde Kronos der Boss der Oberwelt

Kronos übernahm nach der Entmachtung von Uranos das Kommando und wurde Boss der Titanen und Herrscher der Oberwelt. Für die Ewigkeit jedoch, soll auch Kronos nicht der Boss der Oberwelt bleiben. Zeus >> ist ein Sohn von Kronos. Unter der Führung von Zeus, werden die olympischen Götter im Krieg die Titanen stürzen.

Mehr Informationen über Uranos >>
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